Fr
13
Nov
2009
DVD-Tipp "SIEGBURG" (FSK ab 18)
seit dem 05.11. ist in den videotheken der film "SIEGBURG" als DVD ausleihbar. das ding ist wirklich FSK ab 18! eine entschärfte version gibt es ab dem 14.01.2010 als kauf-DVD im handel!
DVD-cover "SIEGBURG"
cinema.de schreibt:
"Dieser erschütternde Psychothriller basiert auf den realen grausamen und brutalen Ereignissen, die hinter den Gittern eines berüchtigten Gefängnisses stattfanden. "SIEGBURG" erzählt die Story, wie es zu dem gewaltsamen Tod eines Häftlings durch drei rücksichtslose Hooligans kam. Mit "AMERICAN HISTORY X"-Star EDWARD FURLONG in der Hauptrolle ist "SIEGBURG" eine fesselnde und verstörende Geschichte über harte Männer, die an einem noch härteren Ort gefangen sind."
ich hab von dem film überhaupt nix gewusst, dabei wohne ich ca. 300m von dem knast entfernt. krass ist auch die besetzung, z.b. mit edward furlong aus "Terminator 2" und "American History X".
heute auch ein artikel im EXPRESS dazu:
Siegburger empört über Schock-DVD
Von CHRISTOF ERNST
Bonn –
Der Gefangene liegt am Boden der Zelle, das Gesicht zur Seite gedreht, Verzweiflung in den Augen. Er soll sein eigenes Erbrochenes essen. Und er tut es.
Es ist eine Szene aus dem Film „Siegburg“, und es ist nicht einmal die schlimmste und widerlichste! Regisseur Uwe Boll hat aus dem Foltermord in der JVA, der 2006 für bundesweites Entsetzen sorgte, einen Kino-Schocker der brutalen Art gemacht.
Vor drei Jahren passierte das Unfassbare: Drei Häftlinge quälten den Mitgefangenen Hermann H. über viele Stunden. Am Schluss zwangen sie ihn sogar, sich selbst zu erhängen. Haupttäter Pascal I. bekam dafür 15 Jahre Knast plus Sicherungsverwahrung.
In den Videotheken kann man seit einigen Tagen die DVD „Siegburg“ ausleihen. Nach langer Prüfung durch die Film-Selbstkontrolle (FSK) hat der Film die Altersfreigabe „ab 18“ bekommen und ist nicht, was einige erhofft hatten, auf dem Index gelandet. Wenn die DVD ab 14. Januar auch zu kaufen ist, wird sie allerdings entschärft sein.
So ist eine Szene, in der das spätere Mordopfer von den drei Mitgefangenen mit einem Besenstiel vergewaltigt wird, nicht mehr zu sehen. Regisseur Boll hat seine vier Darsteller – darunter „American History“-Star Edward Furlong – in eine nachgebaute Zelle gesperrt und sie das Folterdrama nachspielen lassen – ohne Drehbuch, frei improvisiert.
Dadurch entstehen zwar manchmal durchaus sehr intensive Momente, aber meistens ist es doch unerträglich.
Wenig erfreut ist man – logischerweise – bei der Stadt Siegburg, deren Namen nun als Titel für das Brutalo-Drama steht. Bürgermeister Franz Huhn (CDU) ließ durch seinen Sprecher mitteilen: „Die Ereignisse in der JVA Siegburg und der Foltermord haben die Stadt und ihre Bürger nachhaltig erschüttert. Deshalb bedauern wir es sehr, dass dieser Film nun zu sehen ist. Er ist sicher keine Werbung für unsere Stadt. Aber rein rechtlich können wir nichts machen.“ Von der JVA Siegburg gab es am Donnerstag keinen Kommentar zu dem Film.
werd dann mal schauen, ob es den film in der videothek gibt und vielleicht mal n review schreiben :-).
7 Kommentare
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#1
gibbet bei kino.to in super qualität, gucke ich grad. hatte da vorher schon von gehört
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#2
Habs auf DVD. Verticker ich für 4,99 €
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#3
ich nehme eine!
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#4
Ja, Kohle rüber!
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#5
Hat denn einer den Film schon gesehen??? Weil... der Name "Uwe Boll" steht ja nicht gerade für "anspruchsvoll", was bei dem Thema ja durchaus angebracht wäre.
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#6
Uwe Boll ist KULT!
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#7
Boll gilt unter vielen seiner Kritikern als einer der schlechtesten Regisseure der Gegenwart.[4] Eine britische Kinozeitschrift übertitelte im Frühjahr 2006 ein Porträt des Regisseurs mit „Son of Ed Wood“. Den Vergleich mit dem als „schlechtester Regisseur aller Zeiten“ geltenden Wood griff die Golden Raspberry Award Foundation 2009 auf, indem sie Boll als Deutschlands Antwort auf Ed Wood bezeichnete.
Für den Negativpreis Goldene Himbeere wurde Boll aufgrund seiner Filme BloodRayne und Alone in the Dark im Jahr 2006 und 2007 als „Schlechtester Regisseur“ nominiert, er erhielt die Auszeichnung aber beide Male nicht.[11] 2009 gewann Boll die Goldene Himbeere als „Schlechtester Regisseur“ für seine Filme Postal, 1968 Tunnel Rats und Schwerter des Königs – Dungeon Siege,[12] ebenso wurde Schwerter des Königs als „Schlechtester Film“ nominiert.[13] Zusätzlich erhielt Boll die Goldene Himbeere für die Kategorie „Schlechtestes bisheriges Lebenswerk“ (Worst Career Achievement).[14] Dieser Preis war zuvor seit 1987 nicht mehr vergeben worden.[ 
